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Innenbereich

Der für das Baurecht maßgebliche Begriff des »Innenbereichs« umfasst die Grundstücke im räumlichen Geltungsbereich qualifizierter Bebauungspläne und die nicht beplanten Grundstücke im Zusammenhang bebauter Ortsteile. Ob ein Grundstück im Innenbereich oder im Außenbereich liegt, ist für seine Bebaubarkeit von entscheidender Bedeutung. Existiert für eine innergemeindliche Ortslage kein Bebauungsplan, wie dies bei älteren Stadt- oder Ortsteilen häufig der Fall ist, richtet sich die Bebaubarkeit und die mögliche Bebauung nach dem »Baugesetzbuch« (»BauGB).

Innenbereichsgrundstücke besitzen Baulandqualität, Außenbereichsgrundstücke dagegen nur dann, wenn es sich um privilegierte Baumaßnahmen (Landwirtschaftliche Nutzung usw.) handelt. In der Regel beginnt der Außenbereich dort, wo der Bebauungszusammenhang als gewachsene Siedlungsstruktur endet.

siehe auch:
- Außenbereich
- Bauleitplanung
- Bebauungsplan
- Erschließung
- Gemengelage
- Grundstücksfläche
- Privilegierung
- Übermaßverbot
- Umlegung