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Rohdichte

Unter der »Rohdichte« versteht man die Dichte fester Stoffe, die Poren oder auch Hohlräume enthalten. Die Rohdichte ist ein Quotient aus der Masse von porösem Material und dem Volumen, d.h. je schwerer ein Material bei einer gegebenen Größe ist, desto höher ist die Rohdichte. Die Messung erfolgt in Kilogramm pro Kubikmeter. Baustoffe unter 300 kg/m³ gelten als Leichtbaustoffe.

Von Reindichte spricht man bei Stoffen, die keine Poren und Lufthohlräume aufweisen (wie z. B. bei Metallen).

Als Schüttdichte bezeichnet man die Dichte lose aufgeschütteter fester Stoffe einschließlich der Poren in den Stoffen und den Zwischenräumen zwischen den Körnern.

Im Zuge der Erstellung von statischen Berechnungen wird die Rohdichte der Baustoffe, aber auch der Verkleidungen oder Ausbaustoffe benötigt. Die Rohdichte wird dazu in der gesetzlichen SI-Einheit kN/m³ angesetzt.

siehe auch:
- Grobkies
- Kies
- Kornformen
- Newton
- Planelemente
- Sieblinien
- SI-System
- Wasser
- W/Z-Wert