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Treppe

  • Eine Treppe dient als Verkehrsweg zur Überwindung von Höhendifferenzen, und dies sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gebäuden. Um als Treppe zu gelten, muss eine solche aus mindestens drei hintereinander folgenden Stufen, d. h. aus drei Steigungen, bestehen. Abgeleitet wird Treppe vom niederdeutschen trappen (trapsen, trampeln) = laut auftreten, im gleichen Wortsinn Staffel (Stufe) von stampfen, Staffelei (= Reihe von Staffeln). In Österreich wird der Begriff Stiege auch für eine Reihe von aufwärts gerichteten Stufen gebraucht, auch große Festtreppen werden dort so bezeichnet. Das englische Wort stair für Stufe (step) wird im Plural auch für die Folge der Stufen gebraucht, die die Treppe bilden. Irritierend ist dagegen der Ausdruck staircase (seltener stairway), was zutreffend mit Treppenhaus übersetzt werden müsste, vielfach aber den Treppenlauf meint. Die lateinische Pluralform scalae findet sich heute noch in den romanischen Sprachen wieder, und zwar als französisch escalier und spanisch escalera.

     

    Es werden verschiedene Treppen nach Art, Form, Funktion, Material (z. B. Holztreppe, Steintreppe) und der Richtung des Treppenlaufs unterschieden:

     

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    Die Treppengestaltung war und ist noch immer auch ein Zeichen der gesellschaftlichen Stellung des Bauherrn. Ein Herrenhaus ohne eine repräsentative Treppe zur Beletage ist kaum vorstellbar, diese muss breit sein und eine flache Neigung aufweisen. Nochmals aufwändiger und repräsentativer waren die Treppenhäuser in den Schlössern der Renaissance und des Barocks, die nicht nur eine große Grundfläche beanspruchten, sondern meist auch mit kostbaren Materialien architektonisch gestaltet wurden. Darin unterschieden sie sich deutlich von den engen und steilen Treppen, die zu den Gesindekammern und ähnlichen „untergeordneten“ Räumlichkeiten führten und auch als Stiegen bezeichnet werden.

     

    Treppen können aus den verschiedensten Materialien oder auch aus Kombinationen verschiedener Materialien hergestellt werden. Im Wohnhausbau werden überwiegend Treppen aus Stahlbeton eingesetzt, da diese bei üblichen Formen und Geschosshöhen wirtschaftlich als Fertigteiltreppe hergestellt und sowohl die Tritt- als auch die Setzstufen mit Marmor, Granit, Fliesen oder Teppich verkleidet werden können. Eine preiswerte Alternative sind standardisierte Fertigtreppen aus Stahl, die meist mit Trittstufen aus Holz ausgestattet sind und überwiegend im Einfamilienhausbau bzw. im Reihenhausbau zur Ausführung kommen. Reine Holztreppen kommen ebenfalls zur Ausführung, wobei diese bei Abweichungen von Standardlösungen dann wegen des großen handwerklichen Aufwands vergleichsweise teuer sind. Eine Grundrissfläche für eine Treppe von weniger als 3 m² bedeutet, dass diese nicht nur relativ eng ist, sondern auch noch steil und damit oftmals unbequem zu begehen ist.

     

    Selbst Treppen aus Glas werden inzwischen eingesetzt, jedoch nur in repräsentativen Gebäuden (Banken, Versicherungen, vereinzelt auch bei solventen Privatbauherren), da diese sehr teuer sind und pfleglich behandelt werden müssen. Außerdem haftet solchen Treppen das Manko an, dass sie leicht verkratzen und damit schnell auch unansehnlich werden können. Und im öffentlichen Raum ist zu bedenken, dass durchsichtige Treppenstufen ungewollte Einblicke verschaffen können, die manchen Röcke tragenden Treppennutzerinnen wohl eher unangenehm sein dürften.

     

    Neben den geraden und bequem zu begehenden Treppen werden auch im Grundriss gekrümmte oder gewendelte Treppen ausgeführt, es gibt praktisch keine Begrenzung der Formen (außer dem Preis). Insbesondere im Ein- und Zweifamilienhaus können Treppen aus Kostengründen nach rein funktionalen Gründen gestaltet werden, wobei die geradläufige Treppe wegen der einfachen Bauweise in der Regel die preiswerteste Treppenform darstellt, die allerdings etwas mehr Grundfläche benötigt. Bei Einfamilienhäusern werden heute meist viertel- oder halbgewendelte Treppen eingebaut, deren Laufrichtung sich also um 90° (Viertelwendel) oder 180° (bei der halbgewendelten Treppe) gegenüber dem Antritt verdrehen. Als bequem zu begehende Treppen gelten solche, deren Steigungsverhältnis der empirisch gefundenen Treppenformel entspricht, was bedeutet, dass das Steigungsverhältnis mit etwa 28 cm breiten Stufen und einer Stufenhöhe von etwa 17 cm gewählt werden sollte.

     

    Grundsätzlich sind die Stufenhöhen bei jeder Treppe möglichst gleichmäßig zu wählen, da sie ansonsten zur Stolpertreppe wird. Die Treppenbreite sollte nach Möglichkeit wenigstens 1 m betragen, in Ausnahmefällen genügen auch 90 cm. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass als Breite die lichte Breite zwischen der Wand auf der einen Seite und einem Geländer auf der anderen Seite gemeint ist, da über die Treppe oftmals auch Möbel und andere sperrige Gegenstände wie z. B. der Wäschekorb oder der Staubsauger transportiert werden müssen. Für eine einigermaßen bequem begehbare Treppe muss daher bei der Neubauplanung eines Hauses eine Mindestgrundrissfläche von 3,5 m² veranschlagt werden. Im Zweifelsfalle sollte, wenn die Möglichkeit besteht, die Treppe aber etwas großzügiger ausgelegt werden.

     

    Da eine Treppe später nicht einfach ausgewechselt oder verändert werden kann, tut jeder Bauherr gut daran, sich bereits in der Planungsphase mit der richtigen Treppenform, dem bevorzugten Baumaterial, dem Flächenbedarf und den damit verbundenen Kosten auseinander zu setzen. Die Wahl des richtigen Standorts der Treppe muss ebenfalls frühzeitig erfolgen. Vorzugsweise befindet sich die Treppe im Eingangsbereich, also dem Flur oder der Diele, in einigen Fällen kann die Innentreppe auch als Gestaltungselement des Wohnraums dienen, wenn sie dort die Verbindung zum Obergeschoss sicherstellt. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass, wenn die Treppe im Wohnbereich eingebaut wird und es keine weitere Treppe gibt, jeder diese benutzen muss, um ins nächste Geschoss zu kommen. Bekommen beispielsweise die Kinder öfter Besuch, werden die Eltern ggf. häufiger gestört.

     

    Schon lange bevor mehrstöckige Häuser in Mode kamen, dürfte es Treppen gegeben haben. Es gab genügend Vorbilder in der Natur, wenn beispielsweise bei Terrainunterschieden Steinmassen so gelagert waren, dass mit wenig menschlicher Nachhilfe eine begehbare Treppe entstand. Steintreppen waren denn auch schon bei den ältesten Monumentalbauten sehr beliebt. Man wusste ihren repräsentativen Charakter zu schätzen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. „Was wäre“, so fragte der Wiener Kabarettist Gerhard Bronner boshaft, „die deutsche Fernsehshow ohne die Treppe? Nichts wäre sie.“ Die Palast-Architekten des Altertums dachten wohl alle ähnlich, ebenso die Schlossherren des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit.

     

    Die früheste Vorstufe der häuslichen Treppe war vermutlich ein schräg gestellter Baumstamm. Da die raue Rindenoberfläche bei häufiger Benutzung mit der Zeit glatt wurde, kam ein findiger Kopf auf die Idee, den Stamm einzukerben. Einbaumleitern dieser Art waren auf der ganzen Welt verbreitet. In Catal Hüyük besaß jedes Haus eine hölzerne Leiter aus einem viereckig zugehauenen Baumstamm, die zu einer Öffnung im Dach führte. In Nordchina gelangte man über Einbaumleitern auf den Boden der Höhlenwohnungen. Auf den Admiralitätsinseln im Stillen Ozean war dieses Prinzip ebenfalls bekannt.

     

    Aus dem eingekerbten Baumstamm entwickelte sich schließlich die Sprossenleiter. Von da an war es bis zur einfachen Holztreppe mit verbreiterten Sprossen nur noch ein kleiner Schritt, der allerdings für den ganz unmonumentalen Wohnungsbau zur Regel wurde. Die massive Steintreppe dagegen entwickelte sich zum festen Bestandteil der Architektur. Sie hatte oft Symbolcharakter, ohne auf die niedrigen menschlichen Bedürfnisse einzugehen. Bei den Pyramiden der mittelamerikanischen Hochkulturen beispielsweise war die Steigung der Treppen nach kultischen Grundsätzen ausgerichtet, nicht nach dem menschlichen Schrittmaß. Solche Treppen sind daher sehr unbequem, die Besteigung einer solchen Pyramide ist anstrengend und schweißtreibend.

     

    Während sich auch die mit gewaltigem Prachtaufwand gestalteten Treppen des Barock vom ganz simplen Steigebaum ableiten lassen, hat die Wendeltreppe eine eigene Entwicklung aufzuweisen. Ihr Vorbild waren die antiken Triumphsäulen, die in spiralförmigen Reliefs die Ruhmestaten ihrer Erbauer rühmen.

     

    Im ausgehenden Mittelalter wurde die schwierig zu konstruierende und sehr teure Wendeltreppe zum Statussymbol der Bauherren. Berühmt wurde Schloss Chambord an der Loire, welches im Jahre 1519 auf Befehl von Franz I. von Frankreich erbaut wurde. Darin wurde eine Treppe mit einer doppelten Schraubenwindung eingebaut, auf der ein Herunterkommender den Hinaufgehenden nicht sieht, „eine Treppe der Ränke und absurden Verfehlungen, der ineinander verschlungenen, aber gegenläufigen Windungen“ (Gascar).

     

    Als gegen Ende des vorigen Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten die ersten Rolltreppen von sich reden machten, beurteilte man in Deutschland die Chancen dieses „endlosen Bandes mit Treppenstufen“ skeptisch: „Ob sich eine solche Einrichtung in Deutschland bewähren würde, erscheint allerdings fraglich.“ Wie so oft, irrten sich die Kritiker und selbsternannten Fachleute gewaltig ob des enormen Potentials der neuen Technik. Heute ist es keine Frage mehr, die moderne Rolltreppe, die bis zu 10000 Personen pro Stunde befördern kann, hat ihre Bewährungsprobe längst bestanden und ist aus den modernen Einkaufstempeln der Welt, den Flughäfen oder Bahnhöfen nicht mehr wegzudenken. Ohne Zweifel bietet sie die wirkungsvollste und schnellste Methode, viele Menschen von einem Stockwerk ins nächste zu transportieren.

     

    Das erste Rolltreppenpatent stammt aus dem Jahr 1892. Ein gewisser Jesse W. Reno hatte seinen „Reno Inclined Elevator“ aus einem mit Holzleisten besetzten schräg angelegten Endlosband gebaut und am 15. März 1892 zum Patent angemeldet. Das System wurde von einem Elektromotor angetrieben. Nur fünf Monate später, am 2. August 1892, beanspruchte der amerikanische Erfinder Charles A. Wheeler ebenfalls ein Rolltreppenpatent für sich. Im Unterschied zum Reno-Transportband hatte er die erste Rolltreppe mit Stufen konstruiert. Sie kam aber nie zum Einsatz.

     

    1898 erwarb Charles D. Seeberger von Wheeler die Patentrechte. Seeberger hatte unabhängig von Reno und Wheeler ein eigenes System entworfen und fügte nun die Wheelerschen Stufen hinzu. Den Bau seiner Rolltreppe übernahm die Aufzugsfirma Otis Elevators Co. in Yonkers, New York. Das erste Modell wurde 1899 innerhalb der Fabrik in Betrieb gesetzt. Auf der Pariser Weltausstellung von 1900 durfte sich zum ersten Mal die Öffentlichkeit mit diesem neuen Spielzeug vergnügen. Trotzdem dauerte es noch über 20 Jahre, bis 1921 die erste moderne Rolltreppe, die Otis-Modell L, gebaut wurde, das die besten Eigenschaften der Konstruktionen von Reno und Seeberger vereinigte.

     

    Für die meisten Treppen ist eine statische Berechnung erforderlich, lediglich bei zimmermannsmäßig hergestellten Treppen im kleinen Wohnhaus wird diese nach handwerklichen Erfahrungswerten ausgeführt. Nicht jede Treppe ist zugleich auch eine sichere Treppe. Stürze von Treppen zählen zu den häufigsten Unfallursachen im Privathaushalt. Wer baut, sollte dem Thema Treppe und Sicherheit daher besondere Aufmerksamkeit schenken. Material, Position im Gebäudegrundriss, Breite und Neigungsgrad spielen dabei ebenso eine Rolle wie Geländer, Handläufe, Beleuchtung und Farben.

     

    In DIN 18065 ist festgelegt, dass die Treppe im Wohnbereich eine mindestens nutzbare Breite von 80 cm aufweisen muss. Diese Breite wird als Laufbreite bezeichnet. Besser ist es natürlich, die Breite mit 90 oder gar 100 Zentimetern zu wählen, da somit auch der Transport z. B. von Möbeln leichter vonstatten geht. Sicher ist eine Treppe außerdem nur dann, wenn sie das richtige Steigungsverhältnis aufweist. Dies ist das Verhältnis von Auftrittsfläche zu Stufenhöhe. Das sicherste und bequemste Maß setzt sich aus einer Stufenbreite von 28 cm und einem Abstand zur nächsten Stufe von 17,5 cm zusammen. Diese Maße ergeben sich aus der so genannten (empirisch gefundenen) Treppenformel (2 mal Stufenhöhe + Auftrittbreite soll 63 cm ergeben).

     

    Zur sicheren Treppe gehört auch ein schützendes und absturzsicherndes Geländer. Die Mindesthöhe beträgt nach den Länderbauordnungen mindestens 90 cm, in einigen Bundesländern 100 cm. Auch der maximale lichte Abstand der Geländersprossen ist mit 12 cm vorgeschrieben, damit Kinderköpfe nicht durch die Sprossen passen. Zum Schutz von Kleinkindern kann unterhalb des Geländers noch zusätzlich ein zweites, niedrigeres angebracht werden. Um auf der Treppe sicheren Halt zu finden, sollte der Handlauf die erste und die letzte Stufe jeweils überragen. Ein Handlauf ist grundsätzlich an jeder Treppe empfehlenswert und nicht nur für Behinderte oder ältere Menschen eine Hilfe. Jeder muss schließlich einmal schwere Taschen oder Lasten tragen. Da ist es hilfreich, wenn ein Handlauf an jeder Treppenseite zur Verfügung steht. Und als Absturzsicherung für Kinder ist ein sicheres Geländer allemal erforderlich. Oftmals ist es auch sinnvoll, einen weiteren Handlauf für kleinere Kinder zu montieren, damit die Unfallgefahr verringert wird.

     

    Treppen mit so genannten Setzstufen, bei denen es keinen Spalt zwischen den Stufen gibt, sind sicherer als offene Treppen, weil dadurch die Stolpergefahr verringert wird. Bei Setzstufen besteht außerdem keine Gefahr, dass Kleinkinder zwischen den Stufen durchrutschen, da die gesamte Treppenfläche geschlossen ist. Bei einer hohen Treppe ohne Setzstufen wirkt diese filigraner, sodass ängstliche Personen beim Treppensteigen schon mal Probleme bekommen können.

     

    Um Unfälle zu vermeiden, sollten Treppen gut und gleichmäßig ausgeleuchtet werden. Licht, das vom oberen Treppenabsatz nach unten fällt, sorgt dabei für kurze, weiche Schatten, jede einzelne Stufe ist dann gut zu erkennen. Harte Schlagschatten dagegen stören erheblich. Sie entstehen durch gebündeltes oder gerichtetes Licht, wie es z. B. durch Strahler erzeugt wird. Die richtige Wahl für die Treppenbeleuchtung sind Wand- oder Deckenleuchten, die das Licht jeweils breit streuen. Um die Lampen leicht betätigen zu können, sollten sowohl unten als auch oben leicht erreichbare Lichtschalter montiert sein, zudem sollten diese beleuchtet sein. Sinnvoll kann es auch sein, die Treppenhausbeleuchtung über Bewegungsmelder automatisch zu steuern.

     

    Bei aller Sicherheitsplanung darf aber auch das Design der Treppe nicht zu kurz kommen: Eine in den Wohnbereich integrierte Treppe sollte wie ein Möbelstück dem Einrichtungsstil angepasst sein. Damit spielt neben der Treppenform auch das Material der Treppe und die Farbgebung eine bedeutende Rolle. Auch der Platz rund um die Treppe sollte in die Planung mit einbezogen werden, schließlich beeinflusst dieser die architektonische Wirkung nicht unerheblich. Der Raum unter einer Treppe im Kellergeschoss kann häufig noch anderweitig z. B. als Abstellraum oder zum Einbau eines Schranks genutzt werden; es ist auch möglich, dort beispielsweise eine Spielecke für die Kinder einzurichten.

     

    Treppen bestehen meist aus Naturstein, Holz, Stahl oder Glas oder aus Kombinationen dieser Baustoffe. Für den Wohnbereich von Ein- und Zweifamilienwohnhäusern werden häufig Massivholztreppen verwendet. Hüten sollte man sich jedoch vor der Illusion, dass individuell gefertigte Holztreppen preiswerter sind als beispielsweise eine Natursteintreppe mit Marmorstufen. Lediglich fabrikmäßig hergestellte Holztreppen können ihren Preisvorteil zur Geltung bringen. Momentan ist ein Trend zu dunkleren Hölzern wie Nussbaum, Kirschbaum oder Eiche zu erkennen. Aber auch die Hölzer der Buche stehen noch hoch im Kurs. Buche natur, Buche stabverleimt sowie Esche und Ahorn sind beliebte Konstruktionshölzer für massive Holztreppen. Effekte entstehen durch die Kombination von Holz mit anderen Materialien wie matt verchromtem Stahl, Edelstahl, Glas oder Verbundwerkstoffen. Häufig werden aus diesen Materialien auch die Geländer gefertigt.

     

    Falls eine Treppe in einer abgeschlossenen Diele vorgesehen ist, sollte die Diele familienfreundlich geplant werden. Familien mit Kindern benötigen schließlich Platz für Schuhe, Mäntel, Taschen und das tägliche An- und Ausziehen. Wer hierbei nicht genügend Platz einplant, wird sich sein Leben lang darüber ärgern. Aber nicht in jedes Gebäude passt eine solch wuchtige, aber großartige Treppe, wie man sie beispielsweise in der Residenz zu Würzburg findet, die von Balthasar Neumann entworfen und ausgeführt wurde. Selbst eine individuell nach den Vorstellungen eines Bauherrn hergestellte, handwerklich reichhaltig gestaltete Holztreppe sprengt oftmals den Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, ist eine solche Treppe wohl nicht unter 20.000 Euro zu haben (wobei noch weit höhere Kosten durchaus möglich oder sogar realistisch sind).

     

    siehe auch: