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Zusatzmittel

»Zusatzmittel« ändern die Mörtel- oder Betoneigenschaften durch chemische oder/und physikalische Wirkung. Sie werden meist nur in geringer Menge zugegeben. Werden Zusatzmittel zur Verbesserung der Eigenschaften dem Beton beigesetzt, spricht man von »Betonzusatzmitteln«.

Betonzusatzmittel sind flüssige oder pulverförmige Stoffe, die vorwiegend bestimmte Frischbetoneigenschaften, wie z.B. den Erstarrungsbeginn oder die Verarbeitbarkeit, günstig beeinflussen. Da sie jedoch gleichzeitig andere wichtige Betoneigenschaften ungünstig beeinflussen können, ist die Menge dieser Zusatzmittel immer durch eine entsprechende Eignungsprüfung zu ermitteln. Bei der Durchführung einer solchen Eignungsprüfung sollten die Baustellenbedingungen möglichst realitätsnah simuliert werden, da beispielsweise die Außentemperaturen einen wesentlichen Einfluss auf die Wirkung der Betonzusatzmittel haben können. Betonzusatzmittel werden je nach Dauer ihrer Wirkung nur in geringen Mengen entweder dem Zugabewasser oder der fertig gemischten, aber noch nicht erhärteten Betonmasse beigegeben. Grundsätzlich sind Betonzusatzmittel vor Frosteinwirkung zu schützen, weiterhin sind nur solche Mittel zulässig, die ein gültiges Prüfzeichen tragen.

Betonverflüssiger zählen zur Gruppe der Zusatzmittel. Diese setzen die Oberflächenspannung des Zugabewassers herab, wodurch eine Verringerung der Wasserzugabe um bis zu 10 % erreicht werden kann. Durch die damit verbundene Reduzierung des W/Z-Wertes können die Eigenschaften des späteren Festbetons günstig beeinflusst werden.

siehe auch:
- Beton
- Betonarten
- Fließmittel
- Frischbeton
- Kornformen
- Opus Caementitium
- Transportbeton
- Wasserzementwert
- W/Z-Wert
- Zement
- Zusatzstoffe
- Zuschlag