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Rettungsfenster

Ein »Rettungsfenster« ist Bestandteil des zweiten Rettungsweges, wenn dieser über Rettungsgeräte der Feuerwehr führt. Zur zügigen Rettung von Personen im Brandfall muss ein Rettungsfenster eine Mindestgröße aufweisen, die in den Bauordnungen ländespezifisch festgelegt ist. Das Rettungsfenster muss so beschaffen sein, dass es jederzeit und vollständig geöffnet werden kann.

Rettungsfenster müssen so angeordnet werden, dass in einem Gebäude befindliche Personen sich zu öffentlichen Verkehrsflächen (zur Straße) hin bemerkbar machen und sie mit Rettungsgeräten der Feuerwehr auch wirklich erreicht werden können. Neben dem Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz ist daher in der Regel die Feuerwehr bzw. die Brandschutzdienststelle in der Planungsphase eines größeren Gebäudes involviert, da Rettungswege und Rettungsfenster auch von der technischen Ausstattung der Feuerwehr abhängig sein können. Daraus folgt auch, dass ein Rettungsfenster zu einem innen liegenden Gartenhof (z.B. in einem Atriumhaus) nicht zulässig ist.

siehe auch:
- Backdraft
- Brandrauch
- Brandrisiko
- Fluchttreppe
- Notausstieg
- Rauchmelder
- Rettungsbalkon
- Rettungstunnel
- Rettungsweg
- Sicherheitstreppenraum
- Sprinkleranlage
- Vorbeugender Brandschutz
- Zweiter Rettungsweg