elkage.de
Suchbegriff eingeben:

Quellen des Betons

Unter Quellung versteht man zunächst allgemein die Volumenzunahme eines Baustoffs, wenn dieser in Wasser eintaucht, mit hoher Luftfeuchtigkeit beaufschlagt oder durch Niederschläge durchfeuchtet wird. Quellverformungen sind besonders ausgeprägt bei den meisten Holzarten wie z. B. Fichte oder Tanne. Die Volumenzunahme bei selbst im Wasser gelagertem Beton und Stahlbeton ist dagegen baupraktisch vernachlässigbar, wesentlich größer sind die Schwind- oder auch die Kriechverkürzungen, wenn der Beton erhärtet oder belastet wird. In der Baupraxis spielt das Quellen des Betons daher lediglich eine untergeordnete Rolle, da auch nach längerer Erhärtung oder Lagerung des Betons in oder unter Wasser das danach sich ergebende Quellmaß bei weitem nicht die absolute Größe des Schwindmaßes erreicht. Die bei der Behinderung des Ausdehnens auftretenden Druckspannungen können in jedem Falle vom Beton aufgenommen werden, wenn solche Betonbauteile so gelagert oder angeordnet sind, dass eine Volumenvergrößerung behindert wird.

 

siehe auch: