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Berliner Mauerstecherkelle

Die »Berliner Mauerstecherkelle«, häufig auch nur als »Berliner Stecherkelle« bezeichnet, zeichnet sich durch die lange, schmale und rechteckige Form des Metallblatts aus. Dieses Blatt, meist aus rostfreiem Stahl bestehend, ist zwischen 15 und 60 mm breit (Stufung der Breiten in Schritten von 5 bis 10 mm) und damit breiter als bei der Fugenkelle, die Blattlänge mit meist 160 mm ist dafür aber kürzer. Eingesetzt wird die markante Kelle überall dort, wo normale Maurerkellen zu breit wären und die Fugenkelle zu schmal. Sie eignet sich damit beispielsweise zum Verputzen von Treppenabsätzen oder auch im Bereich von Fenster- und Türrahmen, aber auch beim Verfüllen von Schlitzen im Rahmen von Sanitär- oder Elektroarbeiten mit den damit verbundenen oftmals beengten Platzverhältnissen.

Wie bei allen anderen Kellen auch, besteht der Griff meist aus Holz (z. B. Ahorn oder Weißbuche), es sind aber auch Berliner Mauerstecherkellen mit Griffen aus Kunststoff verfügbar. Bei preiswerteren Baumarktprodukten ist die Schweißnaht, mit der das Heft am Blatt angeschweißt ist, hinsichtlich der Qualität und insbesondere der Nahtnachbearbeitung geringwertiger als bei teureren Profikellen. Wer die Berliner Mauerstecherkelle nur selten oder gelegentlich nutzt, kann dennoch zu einem preiswerteren Fabrikat greifen, alle anderen sollten auf Profiqualität achten.

siehe auch:
- Berner Putzkelle
- Dechsel
- Fugenglattstrich
- Fugenkelle
- Fummeleisen
- Hamburger Spitzkelle
- Hammer
- Kartätsche
- Katzenzungenkelle
- Kelle
- Knüpfel
- Quast
- Schmiermännchen
- Stuckateureisen
- Traufel
- Zimmermannshammer