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Katzenzungenkelle

Dass es am Bau nicht immer ganz so ernst zugehen muss, zeigt einmal mehr die Bezeichnung »Katzenzungenkelle«. Die zur Kellenspitze hin konisch zulaufende und vorn stark ausgerundete Katzenzungenkelle verdankt ihre Bezeichnung wohl der Assoziationen weckenden Katzenzunge, die ähnlich geformt ist. Weitere Bezeichnungen sind »Zungenkelle« oder »Hamburger Putzkelle«.

Diese spezielle und relativ kleine Kelle wird überall dort eingesetzt, wo Mörtel oder Gips in engere und schlecht zugängliche Hohlräume eingebracht werden muss, aber auch für kleinere Reparaturarbeiten eignet sich die Katzenzungenkelle. Aus diesem Grunde wird die Katzenzungenkelle bevorzugt von Installateuren und Elektrikern eingesetzt, da bei Unterputzarbeiten, die im Rahmen der Verlegung von Elektroleitungen anfallen, vielfach solche Situationen gemeistert werden müssen.

Die Katzenzungenkelle besteht in der Regel aus rostfreiem Stahl und ist in drei unterschiedlichen Größen (120, 140 und 160 mm) erhältlich. Der Griff besteht meist aus Holz (Weißbuche), bei einigen Herstellern sind auch Katzenzungenkellen mit hochwertigen und griffsympathischen Kunststoffgriffen (Zwei-Komponenten-Material) erhältlich.

siehe auch:
- Berner Putzkelle
- Berliner Mauerstecherkelle
- Dechsel
- Fugenkelle
- Fummeleisen
- Gipserspachtel
- Grundputz
- Hamburger Spitzkelle
- Hammer
- Kartätsche
- Kelle
- Knüpfel
- Schmiermännchen
- Stuck
- Stuckateureisen
- Traufel
- Zimmermannshammer