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Messing

Das ähnlich wie Gold glänzende »Messing« kommt in der Natur nicht in reiner Form vor, vielmehr handelt es sich um eine Legierung aus Kupfer und Zink. Die Kupferanteile reichen dabei von 55 % bis 90 %, analog der Zinkanteil von 45 % bis 10 %. Daneben gibt es noch speziellere Legierungen, die man als »Sondermessing« bezeichnet. Diese Legierungen enthalten noch weitere Zusätze wie z.B. Nickel oder Aluminium.

Aufgrund des hohen Kupferanteils ist Messing gut verarbeitbar, außerdem besitzt es günstige Festigkeitseigenschaften. Im Bauwesen wird Messung vielfach für die Herstellung von Armaturen und Beschlägen verwendet, aber auch Schiffsbauteile werden daraus gefertigt. Messing eignet sich auch dazu, andere Metalle an der Oberfläche zu veredeln, diese werden „vermessingt“, d.h. deren Oberfläche wird mit einer Messingschicht überzogen. Messing erhält seinen Glanz durch intensives polieren, wobei sich der Glanz insbesondere bei der Witterung ausgesetztem Messing schnell wieder verliert.

Beträgt der Kupfergehalt einer Messingsorte zwischen 70 % und 90 %, bezeichnet man diese auch heute gelegentlich noch als »Tombak«. Bei Gelbgusslegierungen beträgt der Kupferanteil zwischen etwa 55 % und 80 %, wobei die Bezeichnung »Gelbguss« heute kaum noch gebräuchlich ist.

siehe auch:
- Aluminium
- Blattgold
- Bronze
- Edelstahl
- Eisen
- Glocke
- Kupfer
- Oxidation
- Patina
- Puddelstahl
- Stahl
- Titanzink