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Dominikalziegel

Im 16. und 17. Jahrhundert stand es nur dem Adel bzw. dem Grundherrn und den Städten das Recht zu, Ziegel zu brennen, nicht dagegen den Bauern. »Dominikalziegel« (von lateinisch »dominus« = »Herr«, »dominikal« = »herrschaftlich«) sind gebrannte Mauerziegel, die während der Herstellung mit hoheitlichen Zeichen versehen wurden, wobei diese Zeichen jeweils mit einem entsprechenden Stempel des derart Privilegierten aufgebracht wurden. Der Brand erfolgte in so genannten Dominikalziegelöfen. Die Bauern selbst durften nur ungebrannte Lehmziegel erzeugen, diese bezeichnete man auch als »Ägyptische Ziegel«.

siehe auch:
- Adobe
- Biberschwanz
- Bipedaler Ziegel
- Dachziegel
- Flachdachziegel
- Handschlagziegel
- Handstrich
- Imbrex
- Klinker
- Klosterformat
- Krempziegel
- Lehm und Ton
- Mauerwerk
- Naturrot
- Poroton
- Ringtunnelofen
- Spucke nicht auf den Bürgersteig-Ziegel
- Tegula
- Ysselziegel
- Ziegel
- Klosterformat
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- Spucke nicht auf den Bürgersteig-Ziegel
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- Ysselziegel
- Ziegel