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Diabas

Der »Diabas« (griechisch »diabaíno« = »hindurchgehen«) ist ein fein- bis mittelkörniges, basisches Ganggestein (Ergussgestein) der Gabbrofamilie, er gehört somit zur Gruppe der Basaltgesteine. Anstelle von Augit (Mineral) und Olivin (weit verbreitetes gesteinsbildendes Mineral) erscheinen Chlorit und Serpentin, woraus die graugrüne Farbe und die Zähigkeit resultiert. Diabase sind dicht bis mittelkörnig. Das oftmals wunderschön grün bis schwarzgrün gefärbte Diabasgestein wird häufig als Pflaster- sowie Werk- und Architekturstein (Fensterbänke, Boden- und Fassadenplatten) verwendet. In der älteren Literatur wird der Begriff »Grünstein« häufig als Bezeichnung für Diabase verwendet, was ebenfalls auf seine grünliche Färbung hinweist.

Polierte Flächen können auch dunkler erscheinen. Wegen seiner vergleichsweise großen Rohdichte von 2,8 - 2,9 kg/dm³, des geringen Wasseraufnahmevermögens zwischen 0,1 - 0,4 Gewichtsprozent sowie der hohen Druckfestigkeit von 180 bis 250 N/mm² eignet sich der Diabas auch als Zuschlagstoff für die Herstellung von Schwergewichtsbeton.

Diabas findet man in Deutschland z.B. im Rheinischen Schiefergebirge, im Harz, Sauerland, Westerwald, in Thüringen und im Fichtelgebirge.

siehe auch:
- Arkose
- Breccie
- Gabbro
- Gesteine
- Granit
- Diorit
- Jura-Marmor
- Lahnmarmor
- Marmor
- Porphyr
- Trachyt