Der »g-Wert« (geregelt in den Normen DIN 67507 oder DIN EN 410) ist der Gesamtenergiedurchlassgrad von Verglasungen für Sonnenstrahlung im Wellenlängenbereich von 300 nm bis 2500 nm. Die Größe ist für klimatechnische Berechnungen von Bedeutung und wird in % ausgedrückt. Der g-Wert setzt sich zusammen aus direkter Sonnenenergietransmission und sekundärer Wärmeabgabe nach innen infolge langwelliger Strahlung und Konvektion.
• g = Tau(e) + qi
Der Bemessungswert „g“ für den Gesamtenergiedurchlassgrad wird grundsätzlich nach der europäischen DIN EN 410 bestimmt. Vereinfachend kann nach DIN V 4108-4:2002-2 an 4 mm dicken Glasscheiben (Wärmeschutz) oder 6 mm dicken Glasscheiben (Sonnenschutz) der Gesamtenergiedurchlassgrad „g0“ ermittelt werden.
Mit dem Korrekturfaktor „c“ gemäß Tabelle 11 von DIN V 4108-4:2002-2 muss eine Anpassung der g-Werte für dickere Außenscheiben in Abhängigkeit vom Schichttyp vorgenommen werden. Daraus resultiert:
• g = g0 * c
Dabei steht
• g0 = gDIN 410 für dünne Glasscheiben (4 mm bzw. 6 mm)
• g0 = gDIN 67505 + 0,02 für vorhandene g-Werte nach der nationalen Norm DIN 67505 (= Anpassungswert 0,02)
siehe auch:
- k-Wert
- Licht
- Lichtdurchlässigkeit
- optisches Spektrum
- Reflexion
-UV-Strahlung
- U-Wert
- TWD