Das »Lignin« ist mit 20 bis 30 % einer der wichtigsten Hauptbestandteile des Holzes und fungiert als Gerüstsubstanz. Lignin ist neben der Zellulose und der Hemicellulose der häufigste pflanzliche Naturstoff der Erde und unverzichtbarer Bestandteil des Holzes. Es bewirkt dort die zusätzliche Versteifung der Fasern. Im Papier ist es eine unerwünschte Beigabe, die dafür sorgt, dass das Papier schnell vergilbt. Bei der Gewinnung von Zellstoff wird das wasserunlösliche Lignin mit Hilfe von Laugen und Säuren ausgewaschen. Niedere Pflanzen dagegen enthalten im Allgemeinen kein Lignin. Zu den wenigen Ausnahmen gehören wahrscheinlich die Torfmoose.
Ultraviolette Strahlung führt bei unzureichendem Schutz zu Ligninabbau in der Holzoberfläche und damit zu Haftungsverlust und Abplatzen von Farben und Beschichtungen. Bei Nadelhölzern liegt der Ligninanteil höher als bei Laubhölzern (mit Ausnahme einiger tropischer Arten) und Einjahrespflanzen.
siehe auch:
- Holz - makroskopischer Bau
- Holzschutz
- Holzschutzfarbe
- Keloholz
- Lasur
- Thermowood
- Xylamon
- Xylane
- Yellow Balau