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Entsorgung

Unter der »Entsorgung« versteht man den Abtransport und die geordnete Abfallbeseitigung von Abfällen wie z.B. Hausmüll oder Bauschutt. Die Abfallgesetzgebung, geregelt im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz vom 27. September 1994, schreibt genau vor, wie Abfälle entsorgt werden müssen. Alle Abfälle müssen danach sortiert, kontrolliert oder evtl. geordnet deponiert bzw. in einen Recyclingprozess eingebracht werden. Abfälle sind nicht in jedem Falle wertlos, sondern können vielfach der sinnvollen Wiederverwertung zugeführt werden, z.B. Metalle von Autos oder die meisten Kunststoffe und Glas. Aber auch Abgase oder Abwässer müssen entsorgt werden, ohne die Umwelt über Gebühr zu belasten. Die Abfallverwertung bezeichnet man auch als »Recycling«. Im Zusammenhang mit den Abfällen aus Kernkraftwerken wird der Begriff »Entsorgung« auch als Kurzform für »nukleare Entsorgung« gebraucht.

Am 27.08.1986 trat das Abfallgesetz erstmals in Kraft. Vorrangiges Ziel dieses Gesetzes ist die »Abfallentsorgung«, d.h. in erster Linie die Abfallverwertung (Recycling) und erst in zweiter Linie die Abfallbeseitigung.

siehe auch:
- Abfall
- Abwasserreinigung
- Asbest
- Biogas
- Bauabfall - Arten
- Deponie
- FFH-Richtlinie
- Inertstoffdeponie
- Kläranlage
- Protegohaube
- Recycling
- Rückbau
- Sickerwasseraufbereitung
- TRGS
- Vorfluter