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NE-Metalle

Die Abkürzung »NE-Metalle« steht für »Nicht-Eisen-Metalle«. NE-Metalle sind per Definition alle Metalle, die nicht überwiegend aus Eisen bestehen. Im Bauwesen sind dies vor allem Aluminium, Kupfer, Zink und Blei.

NE-Metalle werden unter dem Gesichtspunkt des Korrosionsschutzes verwendet
• als Legierungselemente zum Eisen, zu Aluminium und zu Zink (z.B. Chrom, Nickel, Titan und Molybdän bei Stahl, Mangan, Magnesium, Silizium und Zink bei Aluminium und Aluminium oder Nickel bei Zink),
• als Bestandteile von Überzügen (z.B. Oberflächenveredlung durch Chromatieren),
• als Bestandteil von Beschichtungen (früher Bleimennige [Bleioxid], heute überwiegend Titandioxid und Zinkphosphat).

Die NE-Metalle Aluminium, Kupfer, Zink und Blei bzw. Legierungen dieser Metalle werden als Bleche im Bauwesen eingesetzt. Außerdem werden verzinkte Stahlbleche (Trapezblechprofile) für Dächer und Fassaden verwendet.

NE-Metalle bilden unter atmosphärischen Bedingungen an ihrer Oberfläche Passivschichten aus, deren chemische Zusammensetzung teilweise von den in der Luft enthaltenen Schadstoffen abhängt. Bei verstärkten alkalischen oder sauren Einflüssen weisen diese Passivschichten unterschiedliche Korrosionsbeständigkeit auf, die z.T. vom pH-Wert, z.T. aber auch von den angreifenden Stoffen selbst abhängt.

siehe auch:
- Aluminium
- Blei
- Edelstahl
- Elektrolyt
- Kontaktkorrosion
- Korrosion
- Kupfer
- Oxidation
- Patina
- pH-Wert
- Rost
- Spannungsreihe
- Stahl
- Zink