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Lichtdurchlässigkeit

Die »Lichtdurchlässigkeit« (abgekürzt mit dem griechischen Buchstaben Tau und dem Index L) drückt den direkt durchgelassenen, sichtbaren Strahlungsanteil im Bereich der Wellenlänge des sichtbaren Lichts von 380 nm bis 780 nm, bezogen auf die Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges, aus. Die Lichtdurchlässigkeit wird in Prozent angegeben und u. a. von der Glasdicke beeinflusst. Bedingt durch den unterschiedlichen Eisenoxidgehalt des Glases sind geringfügige Schwankungen möglich. So verfügt Floatglas als Einzelscheibe im sichtbaren Spektralbereich über eine Lichtdurchlässigkeit von 90 %.

Normales, unbeschichtetes Isolierglas, bestehend aus zwei Floatglasscheiben, besitzt eine Lichtdurchlässigkeit von ca. 80 %, das Glas „iplus neutral“ (Hersteller »interpane«) besitzt eine Lichtdurchlässigkeit von 75 %.

Die Bezugsgröße 100 % ist eine unverglaste Maueröffnung, d.h. durch eine solche massive Wand wird kein Licht hindurchgelassen, die Lichtdurchlässigkeit ist damit Null.

siehe auch:
- Dispersion
- ESG
- Farben
- Floatglas
- Gasfüllung
- g-Wert
- Licht
- Lichtbrechung
- Reflexion
- Treibhauseffekt
- UV-Strahlung
- U-Wert
- Wärmedämmglas
- Wärmeschutzverglasung