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k-Wert

Der k-Wert war bis zur Einführung der ersten Energieeinsparverordnung (EnEV) im Jahre 2002 die gebräuchliche Abkürzung für die Wärmedurchgangszahl (den Wärmekoeffizient), wobei die Wärmedurchgangszahl zur Beurteilung der Wärmedämmeigenschaften von Bauteilen dient. Nach Einführung der ersten EnEV wird anstelle des k-Werts seitdem die Bezeichnung U-Wert verwendet. Vom Berechnungsverfahren her hat sich jedoch keine Änderung ergeben.

Der k-Wert gibt (näherungsweise) an, wie groß die Wärmeleistung (Wärmefluss) in Watt ist, die durch 1 m² Bauteilfläche (z. B. Wand- oder Dachkonstruktion) bei einer Lufttemperaturdifferenz zwischen beiden Außenflächen von 1 K (Grad Kelvin) oder 1° C hindurchgeht. Je niedriger der k-Wert ist, desto größer ist die Dämmeigenschaft. Ein k-Wert von 0 würde bedeuten, dass trotz eines Temperaturunterschieds zwischen außen und innen keine Wärme durch dieses Bauteil fließen würde, dies ist nach den Grundsätzen der Thermodynamik jedoch nicht möglich! Es kann lediglich versucht werden, im Bereich von wärmeübertragenden Bauteilen einen möglichst kleinen k-Wert zu erreichen.

In der Regel beeinflusst ein kleiner k-Wert auch die anderen bauphysikalischen Eigenschaften eines Baustoffs; meist sinkt mit dem k-Wert auch die Tragfähigkeit, die Schallschutzeigenschaften nehmen ebenfalls ab. Bei modernen Wandbaustoffen beispielsweise werden diese zunehmend zwei- oder mehrschichtig ausgeführt, sodass die Kombination verschiedener Baustoffe und damit die Eigenschaften einen insgesamt günstigen Wandaufbau ergeben.

Weitere Anmerkungen zum Sinn bzw. Unsinn von „genauen“ k-Werten finden Sie unter dem Stichwort U-Wert.

siehe auch:
•    Bauphysik
•    BHKW
•    Blower-Door-Test
•    Brennwertkessel
•    CO2
•    Energieeinsparverordnung
•    Energiekosten
•    EnEV
•    EnEV - Neuerungen
•    g-Wert
•    Heizkessel - Erneuerung
•    Lambda-Wert
•    Leitungswärmeverluste
•    Photovoltaik
•    Solarthermie
•    TWD
•    U-Wert
•    WDVS
•    Wirkungsgrad